Imagefilm-Briefing: sieben Entscheidungen vor dem Dreh
Zielgruppe, Kernbotschaft, Einsatz, Personen, Motive, Formate und Abstimmung: Was ein gutes Briefing für euren Imagefilm enthalten sollte.
1. Für wen ist der Film gedacht?
Ein Film für neue Kunden muss andere Fragen beantworten als ein Film für Bewerber. Beschreibt die Zielgruppe möglichst konkret und benennt, was sie bereits über euch weiß. Dadurch wird klar, welche Informationen erklärt werden müssen und welche Begriffe ohne Vorwissen unverständlich bleiben könnten.
2. Welche Botschaft soll bleiben?
Formuliert einen Satz, den Zuschauer nach dem Film sinngemäß wiedergeben können sollen. Wenn dafür ein ganzer Absatz nötig ist, stecken möglicherweise mehrere Themen im Projekt. Priorisiert die wichtigste Aussage. Ein Imagefilm kann einen Einstieg schaffen und anschließend auf weiterführende Informationen verweisen.
3. Wo wird der Film eingesetzt?
Website, Veranstaltung und Social Media sind verschiedene Nutzungssituationen. Auf einer Messe ist der Ton möglicherweise nicht zu hören; auf einer Website suchen Menschen gezielt nach Orientierung. Der Einsatz beeinflusst Dramaturgie, Text, Untertitel und Formate. Sammelt die vorgesehenen Kanäle vor der Produktion.
4. Wer trägt die Geschichte?
Überlegt, welche Personen glaubwürdig über das Thema sprechen können. Das muss nicht immer die Geschäftsführung sein. Menschen aus der täglichen Arbeit können konkrete Einblicke geben. Klärt ihre Verfügbarkeit und Bereitschaft zur Teilnahme. Ein Gespräch vor dem Dreh hilft, passende Themen zu finden und Unsicherheit abzubauen.
5. Welche Situationen lassen sich zeigen?
Ordnet jeder wichtigen Aussage mögliche Bilder zu. Wenn Zusammenarbeit beschrieben wird, sollte eine verständliche Situation dazu passen. Prüft Zugänglichkeit, Räume, Abläufe und sensible Inhalte. Eine Motivliste macht sichtbar, was am Drehtag organisiert werden muss und wo reine Symbolbilder die Aussage nicht ausreichend erklären würden.
6. Welche Fassungen braucht ihr?
Ein Hauptfilm, kurze Ausschnitte und Hochformate verursachen unterschiedliche Anforderungen. Klärt früh, welche Varianten wirklich gebraucht werden. So können Bildgestaltung und Schnitt darauf vorbereitet werden. Auch Sprache, Untertitel und die gewünschte Nutzung gehören in die Planung.
7. Wie laufen Rückmeldungen zusammen?
Bestimmt eine Ansprechperson, die Rückmeldungen intern sammelt und priorisiert. Vereinbart den Umfang der Abstimmung sowie den gewünschten Zeitrahmen. Widersprüchliche Einzelkommentare kosten Zeit und erschweren Entscheidungen. Mit diesen sieben Punkten kann Venga Production einen Imagefilm in München konkret planen und den Aufwand nachvollziehbar anbieten.

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